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SP Basel-Stadt
Portrait: Christine Keller

In Basel verwurzelt.

Christine Keller, Grossrätin,

ehemalige Nationalrätin.


Geboren am 6.10 1959 in Basel
lic.iur, Gerichtsschreiberin am Zivilgericht
Basel-Stadt
drei Kinder, Andrea (1987), Sarah (1990)
und Till (1994)
Wohnhaft im Kleinbasel

 

Politische Laufbahn.
Seit 30 Jahren Mitglied der SP Basel- Stadt.
1984 –1997 und wieder seit 2001 Mitglied des Grossen Rates.
Fraktionspräsidentin von 2005 - 2009.
1999 bis 2005 Mitglied des Verfassungsrates.
1998-1999 Mitglied des Nationalrates.

Mitten im Leben.
Mein Leben als Juristin am Zivilgericht, Mutter von drei Kindern und Politikerin bringt mich mit unterschiedlichsten Menschen, Lebensgeschichten und Welten zusammen. Daraus schöpfe ich Anregungen und Inspirationen für meine politische Arbeit. Vielfalt gehört zu meinem Leben – und ich geniesse sie!

Seit 30 Jahren engagiert. Aufgewachsen bin ich in Basel, in einer kulturell und politisch interessierten Familie. Mein Vater war Kunstmaler und Lehrer an der Kunstgewerbeschule, meine Mutter Hausfrau und Heimerzieherin. Durch die Anti- AKW- und Frauenbewegung politisiert, trat ich schon als Teenagerin der SP bei und war zuerst vor allem bei den JungsozialistInnen aktiv. Nach dem Jurastudium an der Universität Basel unterrichtete ich während eines Jahres als Lehrerin für Allgemeinbildende Fächer an der Allgemeinen Gewerbeschule. In dieser Zeit wurde ich 1984 zum ersten Mal, als damals jüngste Grossrätin, in den Basler Grossen Rat gewählt. Nach verschiedenen juristischen Volontariaten trat ich meine heutige Teilzeitstelle als Gerichtsschreiberin am Zivilgericht an. In der Rechtsauskunft und bei den Anhörungen von Kindern, deren Eltern sich trennen und scheiden, komme ich in Kontakt mit verschiedensten Menschen, Lebensgeschichten und Anliegen. In meinem beruflichen Alltag werde ich immer wieder mit Familien in finanziell prekärer Situation konfrontiert, insbesondere nach einer Trennung oder Scheidung. Viele meiner politischen Vorstösse haben denn auch einen besseren Ausgleich der Kinderkosten, und allgemein die finanzielle Besserstellung von Familien, besonders der Einelternfamilien, zum Thema.

Familie und Beruf unter einem Hut. Die Geburt meiner ältesten Tochter Andrea bedeutete 1987 eine riesige, freudige Veränderung in meinem Leben. Mein Lebenspartner Stephan Klingenberg und ich teilten uns von Anfang an die Familien- und Erwerbsarbeit. Themen wie Kinderkosten oder familienergänzende Kinderbetreuung kamen damit aus eigener Erfahrung in meinen politischen Fokus. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde für mich zum gelebten Alltag. Seit dem plötzlichen Tod meines Lebenspartners im 2001 bin ich alleinerziehende Mutter.

Bunter Alltag. Das Zusammenleben mit den drei Kindern, nunmehr alle im Teenageralter, ist ein buntes Puzzle, lebhaft und stetige Herausforderung. Auch durch sie komme ich immer wieder mit neuen Welten in Kontakt, so über meinen fussballbegeisterten Sohn mit der Welt des Verein- und Jugendsports. Zu unserer Hausgemeinschaft gehört auch meine Mutter, über welche wir sehr direkt die manchmal schwierige Lebensrealität älterer Menschen miterleben. Gewohnt habe ich seit meinem 16. Lebensjahr im Kleinbasel, während langer Zeit im Bläsiquartier, heute im Wettstein. Meine Kinder besuchten die Primarschule im Bläsi - und im Vogelsangschulhaus. Das Leben im kulturell vielfältigen Quartier macht Spass und bedeutet, auch in den alltäglichen Kontakten zu Migrantenfamilien, Bereicherung für uns.

Politik aus Leidenschaft. Seit ich 16 bin, gehört politische Arbeit zu meinem Alltag. Neben der SP engagiere und engagierte ich mich in verschiedensten linken, feministischen und Umweltschutzbewegungen, Verbänden und auch staatlichen Gremien. Nach 2 Jahren im Nationalrat, wo ich Mitglied der Verkehrskommission war, stieg ich 2001 wieder in die kantonale Politik ein. Seit 2005 präsidiere ich die heute 32- köfpige SP - Fraktion im Grossen Rat. Mit dieser spannenden Aufgabe, meistens Lust, manchmal Last.., kann ich persönliche Kompetenzen, wie Integrationsfähigkeit und Führungsqualitäten, vertiefen.

Neben Politik und Beruf dürfen Lebensfreude und Humor in meinem Leben nicht zu kurz kommen. Gerne diskutiere ich mit meinen Kindern und meinen vielen Freundinnen und Freunden, gehe aus, zum Schwatzen oder auch mal in die Oldies- Disco. In ruhigen Stunden lese ich neben guten (Frauen) Krimis gerne auch Bücher über psychologische und philosophische Themen. Seit die Kinder grösser sind, entdecken wir gerne zusammen fremde Länder und Kulturen.

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