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Politische Laufbahn.
Seit 30 Jahren Mitglied der SP Basel- Stadt.
1984 –1997 und wieder seit 2001 Mitglied des Grossen Rates.
Fraktionspräsidentin
von 2005 - 2009.
1999 bis 2005 Mitglied des Verfassungsrates.
1998-1999 Mitglied des Nationalrates.

Mitten im Leben.
Mein Leben als Juristin am Zivilgericht, Mutter von drei Kindern und
Politikerin bringt mich mit unterschiedlichsten Menschen, Lebensgeschichten
und Welten
zusammen. Daraus schöpfe ich Anregungen und Inspirationen für
meine politische Arbeit. Vielfalt gehört zu meinem Leben – und
ich geniesse sie! 
Seit 30 Jahren engagiert. Aufgewachsen bin
ich in Basel, in einer kulturell und politisch interessierten Familie.
Mein Vater war Kunstmaler und
Lehrer an der Kunstgewerbeschule, meine Mutter Hausfrau und Heimerzieherin.
Durch die Anti- AKW- und Frauenbewegung politisiert, trat ich schon
als
Teenagerin
der SP bei und war zuerst vor allem bei den JungsozialistInnen aktiv.
Nach dem Jurastudium an der Universität Basel unterrichtete ich
während
eines Jahres als Lehrerin für Allgemeinbildende Fächer an
der Allgemeinen Gewerbeschule. In dieser Zeit wurde ich 1984 zum ersten
Mal,
als damals jüngste Grossrätin, in den Basler Grossen Rat
gewählt.
Nach verschiedenen juristischen Volontariaten trat ich meine heutige
Teilzeitstelle als Gerichtsschreiberin am Zivilgericht an. In der Rechtsauskunft
und bei
den Anhörungen von Kindern, deren Eltern sich trennen und scheiden,
komme ich in Kontakt mit verschiedensten Menschen, Lebensgeschichten
und Anliegen. In meinem beruflichen Alltag werde ich immer wieder
mit Familien in finanziell prekärer Situation konfrontiert, insbesondere
nach einer Trennung oder Scheidung. Viele meiner politischen
Vorstösse haben
denn auch einen besseren Ausgleich der Kinderkosten, und allgemein
die finanzielle
Besserstellung von Familien, besonders der Einelternfamilien, zum Thema.  Familie und Beruf unter einem Hut.
Die Geburt meiner ältesten Tochter
Andrea bedeutete 1987 eine riesige, freudige Veränderung in meinem
Leben. Mein Lebenspartner Stephan Klingenberg und ich teilten uns von Anfang
an die Familien- und Erwerbsarbeit. Themen wie Kinderkosten oder familienergänzende
Kinderbetreuung kamen damit aus eigener Erfahrung in meinen politischen
Fokus. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde für mich zum
gelebten Alltag. Seit dem plötzlichen Tod meines Lebenspartners
im 2001 bin ich alleinerziehende Mutter.  Bunter Alltag. Das Zusammenleben mit
den drei Kindern, nunmehr alle im Teenageralter, ist ein buntes Puzzle,
lebhaft
und stetige Herausforderung.
Auch durch sie komme ich immer wieder mit neuen Welten
in Kontakt, so über
meinen fussballbegeisterten Sohn mit der Welt des Verein- und Jugendsports.
Zu unserer Hausgemeinschaft gehört auch meine Mutter, über
welche wir sehr direkt die manchmal schwierige Lebensrealität älterer
Menschen miterleben.
Gewohnt habe ich seit meinem 16. Lebensjahr im Kleinbasel, während
langer Zeit im Bläsiquartier, heute
im Wettstein. Meine Kinder besuchten die Primarschule im Bläsi
- und im Vogelsangschulhaus. Das Leben im kulturell vielfältigen
Quartier macht Spass und bedeutet, auch in den alltäglichen
Kontakten zu Migrantenfamilien, Bereicherung für uns. 
Politik aus Leidenschaft. Seit ich 16 bin, gehört
politische Arbeit zu meinem Alltag. Neben der SP engagiere und engagierte
ich mich in verschiedensten
linken, feministischen und Umweltschutzbewegungen, Verbänden
und auch staatlichen Gremien. Nach 2 Jahren im Nationalrat, wo
ich Mitglied der
Verkehrskommission war, stieg ich 2001 wieder in die kantonale
Politik ein. Seit 2005 präsidiere ich die heute 32- köfpige
SP - Fraktion im Grossen Rat. Mit dieser spannenden Aufgabe, meistens Lust,
manchmal
Last.., kann
ich persönliche Kompetenzen, wie Integrationsfähigkeit
und Führungsqualitäten,
vertiefen.
Neben Politik und Beruf dürfen Lebensfreude
und Humor in meinem
Leben nicht zu kurz kommen. Gerne diskutiere ich mit meinen Kindern
und meinen vielen Freundinnen und Freunden, gehe aus, zum Schwatzen
oder
auch mal in die Oldies- Disco. In ruhigen Stunden lese ich neben guten
(Frauen) Krimis gerne auch Bücher über psychologische und
philosophische Themen. Seit die Kinder grösser sind, entdecken
wir gerne zusammen fremde Länder und Kulturen.
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